



+++ Freiwillige Feuerwehr Reisensburg +++
Die Feuerwehr unter dem Schloß Reisensburg seit 1876






Am Dienstag gegen 06:15 Uhr befuhr ein Pkw-Fahrer die B 16 von Dillingen kommend in Richtung Günzburg. Ein 23-Jähriger kam ihm mit seinem Pkw entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 23-Jährige auf die Gegenfahrbahn und fuhr frontal auf dessen Fahrzeug zu. Der entgegenkommende Mann versuchte noch nach links auszuweichen, dennoch erfasste der Pkw des 23-Jährigen sein Fahrzeug im rechten Heckbereich. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw des geschädigten Mannes über die gesamte Fahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke, bevor er auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand kam. Der Pkw des Unfallverursachers prallte ebenfalls gegen die Leitplanke und kam nach mehreren Metern zum Stillstand. Eine weitere Pkw-Führerin konnte dem Fahrzeug des Unfallverursachers noch ausweichen und so einen weiteren Zusammenstoß verhindern. Die beiden Unfallbeteiligten wurden vom Rettungsdienst zur Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Augenscheinlich blieben beide Fahrer unverletzt. An den beiden Fahrzeugen und der Leitplanke entstand ein Gesamtschaden von rund 31.000 Euro. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten die Feuerwehren Reisensburg und Günzburg die B 16. (PI Günzburg)



Am 15.09.24 wurden wir um 18:19 Uhr mit dem Stichwort THL 1 – Insekten mit Gefahr für Personen durch die Leitstelle alarmiert.
Vor Ort stellten wir unter den Dachplatten des Hauses ein Wespennest fest.
Da das Nest nicht innerhalb des Gebäudes war, empfohlen wir den Bewohnern möglist die Fenster geschlossen zu halten, und eine eventuelle Umsiedlung des Nestes durch einen Spezialisten durchführen zu lassen.
Der Einsatz war für uns nach rund 30 Minuten beendet.

An einem Haus in Offingen drohte bei dem derzeitigen Hochwasser der Keller vollzulaufen. Um dies zu verhindern setzte der Familienvater am Montagmorgen eine benzinbetriebene Wasserpumpe ein. Allerdings betrieb er die Pumpe im geschlossenen Keller, so dass die Abgase des Motors nicht abziehen konnten. Bei einem Aufenthalt im Keller zur Pumpenkontrolle wurde er aufgrund der hohen Kohlenmonoxidkonzentration ohnmächtig. Als der Sohn nach ihm schaute, fand er seinen Vater bewusstlos im Keller. Er brachte ihn daraufhin an die frische Luft und alarmierte die Rettungsleitstelle. Die eintreffenden Sanitäter trugen einen so genannten „CO-Warner“. Als dieser anschlug brachten sie sofort alle fünf weiteren Bewohner ins Freie und alarmierten die Feuerwehr. Die für Notfälle vom Offinger Hochwassereinsatzstab eingeteilte Feuerwehr aus Erlangen betrat mit Atemschutzausrüstung das Haus, um nachzusehen, ob alle Personen auch tatsächlich außerhalb des Gefahrenbereichs waren. Sie fanden keine Menschen mehr im Haus. Kräfte der Feuerwehr aus Reisensburg lüfteten das Gebäude. Sechs Personen mussten mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. (PI Burgau)


Am Dienstagnachmittag befuhr eine 48-jährige Pkw-Fahrerin die Staatsstraße 2028 von Offingen kommend und ordnete sich auf Höhe der Abzweigung Richtung Nornheim zum Abbiegen ein. Hinter ihr fuhren ein 40-jähriger Pkw-Fahrer und eine 27-jährige Pkw-Fahrerin. Die 27-Jährige überholte beide vor ihr fahrenden Pkw und es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeugfront der 27-jährigen Pkw-Fahrerin, mit der rechten Seite des Fahrzeughecks der sich im Abbiegevorgang befindlichen 48-Jährigen. Beide Frauen kamen mit leichten Verletzungen in das Kreiskrankenhaus Günzburg. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 18.000 Euro. Die Polizei Günzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. (PI Günzburg)

Am Sonntag gegen 01.00 Uhr schlug die Brandmeldeanlage eines ortsansässigen Busunternehmers an. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine starke Rauchentwicklung aus der Waschhalle des Betriebshofes festgestellt. Die beiden in der Halle geparkten Reisebusse standen bereits in Vollbrand. Die alarmierten Feuerwehren aus Günzburg, Leipheim, Denzigen, Reisensburg, Nornheim, Deffingen und Gundremmingen begannen umgehend mit der umfassenden Brandbekämpfung. Beide Reisebusse mussten durch ein Abschleppfahrzeug aus der Halle zur endgültigen Ablöschung gezogen werden. Zusätzlich befanden sich noch der Oberbürgermeister der Stadt Günzburg sowie der Kreisbrandrat am Brandort. Der Sachschaden wird nach derzeitigem Kenntnisstand auf mindestens 1 Million Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Brandfall niemand, eine zwischenzeitlich ausgegebene Warnung an die Bevölkerung auf Grund der starken Rauchgasentwicklung wurde widerrufen. Als Brandursache wird ein technischer Defekt an einem der Reisebusse vermutet. Die ersten Ermittlungen zur Brandentstehung wurden durch die Polizei Günzburg und den Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm.