Einsatz: Geruch nach Gas / Erdgas

Beispielbild

Am 15. Januar 2026 wurden wir um 02:08 Uhr unter dem Stichwort „Geruch nach Gas bzw. Erdgas“ in die Günzburger Straße alarmiert.

Zuvor war der Rettungsdienst zu einem Patienten gerufen worden, der nach einem Shisha-Abend einen erhöhten Kohlenmonoxid-(CO)-Gehalt im Blut aufwies. Beim Betreten der Kellerräume löste der CO-Warner des Rettungsdienstes aus. Daraufhin wurden umgehend die Türen ins Freie geöffnet und die Feuerwehr nachalarmiert. Zur Unterstützung wurde ebenfalls die Feuerwehr Günzburg alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der betroffene Kellerbereich durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Gaswarngerät kontrolliert. Dabei konnten nur noch minimale CO-Werte festgestellt werden. Zur Sicherheit wurden die Räumlichkeiten für etwa 10 Minuten belüftet und anschließend eine erneute Messung durchgeführt. Diese ergab keine weiteren Feststellungen.

Nach rund 45 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Bewohner übergeben werden.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit zwei Fahrzeugen, 18 Einsatzkräften und einer Einsatzdauer von circa 45 Minuten im Einsatz.

Hinweis:
Kohlenmonoxid (CO) ist farb-, geruch- und geschmacklos und kann bereits in geringer Konzentration lebensgefährlich sein. CO entsteht unter anderem bei unvollständiger Verbrennung, beispielsweise durch Shishas, Heizgeräte oder offene Feuerstellen. Der Einsatz von CO-Warnmeldern in Wohnräumen kann helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Leben zu retten.


Containerbrand am Friedhof

Am Neujahrstag um 12:26 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung der Feuerwehr Reisensburg. Am Friedhof Reisensburg war aus bislang ungeklärter Ursache ein Grüngutcontainer in Brand geraten.

Der Brand wurde mit einem C-Rohr zügig abgelöscht. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Container mithilfe einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.

Der Einsatz konnte nach rund 30 Minuten beendet werden.

Brand einer Gartenhütte greift auf Wohnhaus über

Am frühen Morgen des 01.01.2026 wurden die Feuerwehren zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand mit Person in Gefahr in die Günzburger Edlhardstraße alarmiert. Ein Passant hatte den Brand einer Gartenhütte bemerkt und umgehend die Integrierte Leitstelle verständigt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte aufgrund der starken Wärmestrahlung bereits auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen. Zudem wurde ein benachbartes Mehrfamilienhaus in Mitleidenschaft gezogen.

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Günzburg, die Feuerwehr Wasserburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg mit insgesamt rund 70 Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit einem Löschgruppenfahrfahrzeug und neun Einsatzkräften bei Nachlöscharbeiten eingebunden. Der Einsatz dauerte insgesamt etwa zwei Stunden.

Die Gartenhütte wurde durch den Brand vollständig zerstört. Das angrenzende Wohnhaus wurde stark beschädigt, ebenso das benachbarte Mehrfamilienhaus. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro beziffert.

Die ersten Ermittlungen wurden durch die Polizeiinspektion Günzburg sowie den Kriminaldauerdienst Memmingen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache erfolgen durch das Kriminalpolizei Neu-Ulm.

Im Anschluss an den Brandeinsatz wurde der Feuerwehr zudem telefonisch brennender Silvesterunrat gemeldet, der durch mehrere Eimer Wasser rasch abgelöscht werden konnte.