Notfalltag bei der Feuerwehr Reisensburg – Wissen, das Leben retten kann

Was tun, wenn plötzlich jede Sekunde zählt?
Genau dieser Frage widmet sich unser Notfalltag im Rahmen unseres Jubiläumsjahres 2026.

Unter dem Motto „Was tun, wenn…?“ laden wir alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihr Wissen aufzufrischen und praktische Fähigkeiten für den Ernstfall zu erlernen. Denn eines ist klar: Im Notfall zählt nicht nur die Feuerwehr – oft sind es die ersten Minuten, in denen jeder Einzelne gefragt ist.

An mehreren interaktiven Stationen zeigen wir, wie man sich bei medizinischen Notfällen, Bränden und Verkehrsunfällen richtig verhält. Dabei bleibt es nicht nur bei der Theorie:
👉 Sie können selbst aktiv werden und lebensrettende Maßnahmen direkt ausprobieren – vom richtigen Einsatz eines AED (Defibrillators) bis hin zum sicheren Umgang mit dem Feuerlöscher.

Ein besonderes Highlight ist die Beteiligung unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr. Sie zeigen eindrucksvoll, dass Helfen keine Frage des Alters ist und schon die Jüngsten Verantwortung übernehmen können.

Unser Notfalltag richtet sich bewusst an alle Altersgruppen – egal ob jung oder alt, jeder kann hier etwas mitnehmen.

📅 Samstag, 11. April 2026
🕙 10:00 – 15:00 Uhr
📍 Feuerwehrhaus Reisensburg

Neben spannenden Einblicken und praktischen Übungen ist natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.

👉 Nutzen Sie die Gelegenheit, Sicherheit zu gewinnen, Hemmschwellen abzubauen und im Ernstfall richtig handeln zu können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg – Rückblick auf ein engagiertes Jahr 2025

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung blickte die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Insgesamt wurden 28 Übungen durchgeführt, bei denen die Feuerwehrdienstleistenden über 900 Stunden ihrer Freizeit investierten. Zusätzlich leistete die Wehr bei 20 Einsätzen rund 730 Einsatzstunden.

Die beiden Kommandanten Alexander Werdich und Christian Stelzle zeigten sich stolz über die Leistungsbereitschaft und den Zusammenhalt der Mannschaft. Besonders erfreulich war die Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern in die aktive Wehr: Jule Baur, Lena Gollmitzer, Tobias Anwald, Anna Weichenmeier, Daniel Hoffmann und Tobias Mayer wurden per traditionellem Handschlag willkommen geheißen. Damit zählt die aktive Mannschaft aktuell 47 Einsatzkräfte, darunter sechs Frauen.

Ein wichtiger Bestandteil der Versammlung waren die Beförderungen:
Zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann wurden Magdalena Fink, Lena Gollmitzer, Jule Baur, Anna Weichenmeier und Tobias Anwald ernannt.
Zum Oberfeuerwehrmann wurden Martin Briegel, Jonas Hennig, Luis Lopez, Dominik Heinle und Markus Hempe befördert.
Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrfrau bzw. Hauptfeuerwehrmann erhielten Nina Stelzle und Tim Deininger.
Zu Löschmeistern wurden Andreas Hagemeister und Nick Schwarz ernannt, zu Oberlöschmeistern Nico Zacher und Stefan Schroweg sowie Christian Stelzle zum Hauptlöschmeister.

Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Reisensburg. Aktuell engagieren sich 40 Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Neun engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder kümmern sich um die Betreuung und Ausbildung der Nachwuchskräfte. Norbert Stelzle und Jugendwart Nico Zacher berichteten über die vielfältigen Aktivitäten und die wichtige Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunft der Wehr.

Auch zahlreiche Ehrengäste würdigten die Arbeit der Feuerwehr. Vertreter der Stadt Günzburg, der Kreisbrandinspektion sowie der Feuerwehrführung dankten allen Aktiven für ihren Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement.

Neben dem Rückblick wurde auch ein Ausblick auf das kommende Jahr gegeben:
Am 11. April 2026 findet ein Notfall- und Aktionstag für Groß und Klein unter dem Motto „Was tun, wenn…?“ rund um den Dorfplatz statt.
Ein besonderes Highlight wird das 150-jährige Vereinsjubiläum am 22. und 23. August 2026 sein. Das detaillierte Programm hierzu wird in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Nachruf für Kreisbrandinspektor Albert Müller

Mit großer Bestürzung haben wir heute vom plötzlichen und völlig unerwarteten Tod unseres Kreisbrandinspektors Albert Müller erfahren.

Diese Nachricht erfüllt uns mit tiefer Trauer. Mit Albert Müller verlieren wir nicht nur eine herausragende Führungspersönlichkeit der Kreisfeuerwehrinspektion, sondern vor allem einen geschätzten Kameraden, der sich mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und echter Verbundenheit für das Feuerwehrwesen eingesetzt hat.

Albert Müller war im Kreise der Kreisfeuerwehrinspektion und im gesamten Inspektionsbereich Günzburg hoch angesehen. Durch sein umfassendes Fachwissen, seine ruhige und besonnene Art sowie seine stets kameradschaftliche Haltung war er für viele Feuerwehren, Führungskräfte und Einsatzkräfte ein wichtiger Ansprechpartner. Er verstand es, Menschen zu verbinden, Orientierung zu geben und auch in herausfordernden Situationen mit Klarheit und Verlässlichkeit zu handeln.

Sein Wirken war geprägt von Verantwortungsbewusstsein, Pflichtgefühl und einer tiefen Verbundenheit zur Feuerwehrfamilie. Mit seinem Einsatz und seiner Persönlichkeit hat er Spuren hinterlassen, die weit über den aktiven Dienst hinausreichen werden.

Wir sind dankbar für alles, was Albert Müller für die Feuerwehren im Landkreis und insbesondere im Inspektionsbereich Günzburg geleistet hat. Sein Engagement und seine kameradschaftliche Art werden uns in bleibender Erinnerung bleiben.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, seinen Angehörigen sowie allen Weggefährten und Freunden.

Wir werden Albert Müller ein ehrendes Andenken bewahren.

Zehn Kinder wechseln von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr

Beim letzten Übungsnachmittag unserer Kinderfeuerwehr gab es einen ganz besonderen Anlass zu feiern: Zehn Kinder konnten erfolgreich in die Jugendfeuerwehr übergeben werden.

Mit diesem Schritt beginnt für die jungen Feuerwehrbegeisterten nun ein neuer Abschnitt. In der Jugendfeuerwehr startet die feuerwehrtechnische Ausbildung, bei der sie Schritt für Schritt die Grundlagen des Feuerwehrdienstes kennenlernen – vom Umgang mit Geräten über Teamarbeit bis hin zu ersten praktischen Übungen.

Die Kinderfeuerwehr der Feuerwehr Reisensburg besteht inzwischen seit über 15 Jahren und hat sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Baustein unserer Nachwuchsarbeit entwickelt. Viele unserer heutigen aktiven Einsatzkräfte haben ihre ersten Erfahrungen genau hier gesammelt und ihre Begeisterung für die Feuerwehr entdeckt.

Umso mehr freut es uns, dass auch in diesem Jahr wieder eine starke Gruppe den Weg in die Jugendfeuerwehr gefunden hat. Die zehn Kinder haben in der Kinderfeuerwehr mit viel Engagement, Neugier und Begeisterung mitgemacht und sich diesen nächsten Schritt verdient.

Die Feuerwehr Reisensburg bedankt sich herzlich bei allen Kindern für ihren Einsatz und wünscht ihnen viel Spaß, spannende Übungen und eine tolle Kameradschaft in der Jugendfeuerwehr.

Denn eines ist sicher:
Die Jugend von heute sind die Retter von morgen.

Wenn auch du Interesse an der Feuerwehr Reisensburg hast, melde dich gerne bei uns – wir freuen uns immer über neue Gesichter in unserer Feuerwehrfamilie.

Einsatzbericht – Brand eines Holzstapels in Reisensburg

Am Freitag, den 6. März 2026, um 17:29 Uhr, wurden die Feuerwehr Reisensburg sowie die Feuerwehr Günzburg zu einem Brand in der Georg-Lacher-Straße im Günzburger Stadtteil Reisensburg alarmiert.

Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte während eines Spaziergangs einen in Flammen stehenden Holzstapel im Garten eines Anwesens und verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Die Holzscheite waren entlang einer gemauerten Garagenwand aufgeschichtet. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde das Innere der Garage durch Rauch und Ruß in Mitleidenschaft gezogen.

Um alle Glutnester erreichen zu können, mussten im Zuge der Löscharbeiten Teile des Garagendaches geöffnet werden. Die betroffenen Bereiche wurden anschließend gezielt abgelöscht und kontrolliert, sodass eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden konnte. Ein Übergreifen auf angrenzende Wohngebäude konnte erfolgreich verhindert werden.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit 19 Einsatzkräften und beiden Fahrzeugen im Einsatz. Insgesamt waren rund 38 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Günzburg und Reisensburg an den Löscharbeiten beteiligt. Zusätzlich befand sich ein Rettungswagen aus Günzburg zur Absicherung an der Einsatzstelle.

Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzmaßnahmen beendet werden. Personen wurden bei dem Brand glücklicherweise nicht verletzt.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 20.000 Euro beziffert. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die ersten Maßnahmen vor Ort wurden durch die Polizeiinspektion Günzburg sowie den Kriminaldauerdienst Memmingen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm.