Winterausflug unserer Feuerwehr

Am gestrigen Samstag führte unser diesjährigen Vereinsausflug ins schöne Allgäu:

– Besichtigung der Bergwachtbereitschaft Sonthofen

– Rundfahrt mit dem Oberstdorfer Marktbähnle durch und um den Ort Oberstdorf

– Erlebnisbrauereiführung mit Bierverkostung in der Dampf-Bierbrauerei

– Geselliger Abend mit kulinarischen Schmankerln und Live-Musik

Neben dem unterjährigen Einsatz- und Übungsdienst dienen solche Veranstaltungen der Kameradschaftspflege und um den Kontakt zwischen Jung und Alt zu halten und zu intensivieren.

Alle Ausflugsteilnehmer waren begeistert vom Programm und freuen sich schon auf den nächsten Ausflug.

Was tun bei Gefahrguteinsätzen

Heute stand die sogenannte GAMS Regel auf dem Übungsplan. Nachdem wir einige Kameradinnen und Kammeraden haben die als Chemikalienschutzanzugträgerinnen und Träger ausgebildet sind war diese Übung sehr spannend. Stefan Keppeler Kreisausbilder und Mitglied der FF Günzburg erklärte im theoretischen Teil die wichtigsten Einsatzgrundsätze. Im Anschluss gab er einen groben Überblick was auf dem Gerätewagen Gefahrgut kurz GWG an Material für Gefahrgutunfälle mitgeführt wird.
Wir bedanken uns bei Stefan und der FF Günzburg für die Möglichkeit uns hier weiterbilden zu können.

Brand zweier Reisebusse

Bild: FF Reisensburg

Am Sonntag gegen 01.00 Uhr schlug die Brandmeldeanlage eines ortsansässigen Busunternehmers an. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine starke Rauchentwicklung aus der Waschhalle des Betriebshofes festgestellt. Die beiden in der Halle geparkten Reisebusse standen bereits in Vollbrand. Die alarmierten Feuerwehren aus Günzburg, Leipheim, Denzigen, Reisensburg, Nornheim, Deffingen und Gundremmingen begannen umgehend mit der umfassenden Brandbekämpfung. Beide Reisebusse mussten durch ein Abschleppfahrzeug aus der Halle zur endgültigen Ablöschung gezogen werden. Zusätzlich befanden sich noch der Oberbürgermeister der Stadt Günzburg sowie der Kreisbrandrat am Brandort. Der Sachschaden wird nach derzeitigem Kenntnisstand auf mindestens 1 Million Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Brandfall niemand, eine zwischenzeitlich ausgegebene Warnung an die Bevölkerung auf Grund der starken Rauchgasentwicklung wurde widerrufen. Als Brandursache wird ein technischer Defekt an einem der Reisebusse vermutet. Die ersten Ermittlungen zur Brandentstehung wurden durch die Polizei Günzburg und den Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm.

Schneefall bringt Baum zum Umfallen

Wir waren im Einsatz:

Alarmzeit: 01.12.2023 – 16:54

Einsatzort: Reisensburg – An der Schäferwiese

Einsatzstichwort: Baum auf Straße – THL 1

Eingesetzte Wehren: Reisensburg

Wir üben für unsere Sicherheit

Um bei Einsätzen auf der Straße sicher einen Einsatz abarbeiten zu können, übten wir die korrekte Verkehrsabsicherung.
Zur besseren Sichtbarkeit besonders bei Nachteinsätzen überzeugt die neue Heckmarkierung eindrucksvoll.
Ein besonderer Dank geht an den Spender der die Markierung finanzierte.

Ein Reisensburger Kind verlässt seine Heimat

Eine Reisensburger Ära geht zu Ende. Unser altes LF8 das nach seiner Außerdienstellung in unserer Wehr, vom Bezirkskrankenhaus Günzburg übernommen wurde, geht nun endgültig in den Status 6.

Alt Florian Reisensburg 43/1 war von 1984 bis 07/2010 bei uns im Dienst als so genanntes Löschgruppenfahrzeug 8 (LF8). Anschließend wurde es vom Bezirkskrankenhaus Günzburg übernommen als Gerätewagen und war unter dem Funkrufnamen Florian BKH Günzburg 50/1 zu erreichen.

Mach’s gut, langjähriger treuer Begleiter und danke für deinen zuverlässigen Dienst!

Förderverein spendet uns Mützen und Kinderwarnwesten

Was macht denn denn der Förderverein der Kinder- und Jugendfeuerwehr Reisensburg e. V. so? Er unterstützt die Arbeit der Nachwuchsförderung unserer Feuerwehr.
Die neuste Beschaffung sind diese Mützen für das einheitliche Auftreten in der Öffentlichkeit, und die Kinderwarnwesten für unser Kinderfeuerwehr als Schutzkleidung bei Übungen.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Förderverein und dessen Unterstützer. Solltest Du auch unsere Kinder- und Jugendarbeit unterstützen wollen, sende uns einfach eine Nachricht. #jugendfeuerwehr #kinderfeuerwehr #ffreisensburg #diefeuerwehrunterdemschloss

Wir wollen für jede Situation gerüstet sein!

Zimmerbrand im Erdgeschoss, eine Person vermisst, starke Verrauchung in der Wohnung. Angriffstrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Brandwohnung der Wassertrupp unterstützt. So, in etwa klang der vor Befehl zur gestrigen Einsatzübung bei uns am Feuerwehrhaus in Reisensburg.
 
im Standard Einsatzszenario geht der Angriffstrupp in der Regel allein vor. D.h. zwei Mann machen sich auf den Weg, um das Feuer zu bekämpfen und eine Person zu retten. Aufgrund der Vielzahl an Materialien, die unsere Feuerwehrkräfte mitnehmen müssen, kommen Sie schnell an ihre körperliche Grenzen. so haben wir gestern versucht, wie das Vorgehen im ersten Angriff bei Menschenrettung mit zwei zweier Trupps von der Hand geht.
 
Das erste Ergebnis war sehr positiv, da, sobald die vermisste Person gefunden wurde, diese zügige ins Freie verbracht werden konnte, werde Ihnen genug Manpower zur Verfügung stand.
 
Dieses Vorgehen macht definitiv aber nur Sinn, wenn eine Person vermisst ist und auf einen Schlag genug Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen.

Fliegerbombe in Günzburg gesprengt

Bild: FF Reisensburg

GÜNZBURG. Am Vormittag des 07.10.23 wurde auf einem Feld nahe des Günzburger Flugplatzes eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefunden. Laut Polizei kam die Bombe gegen 09:30 Uhr bei landwirtschaftlichen Arbeiten zum Vorschein. Nach Begutachtung durch das Sprengkommando wurde klar, dass die Bombe mit einer Sprengkraft von 80 Kilogramm nicht entschärft werden konnte, sondern kontrolliert gesprengt werden musste. Hierfür war es notwendig, den Bereich im Umkreis von einem Kilometer Radius zu evakuieren. Die Feuerwehren aus Günzburg, Wasserburg, Reisensburg, Denzingen, Deffingen, Riedhausen und Gundelfingen räumten 15 betroffene Wohnanwesen sowie mehrere Gewerbeeinheiten aus dem nördlichen Bereich des Industriegebietes. Eine nahegelegene Firma stellte Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen eine Betreuungsstelle für die betroffenen Anwohner für die Dauer der Sprengmaßnahmen eingerichtet werden konnte. Das Bayerische Rote Kreuz versorgte hier einen Teil der evakuierten Personen. Ein Polizeihubschrauber kontrollierte den geräumten Bereich aus der Luft, um auszuschließen, dass sich noch weitere Personen im Sperrgebiet befinden. Kurz vor 20:00 Uhr wurde die Fliegerbombe kontrolliert gesprengt. Es kam zu keinerlei Schäden an Gebäuden. Während der Sprengarbeiten war die B 16 für knapp 30 Minuten gesperrt. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen gab es nicht. Insgesamt waren mehr als 140 Einsatzkräfte im Einsatz. (PI Günzburg)

Brand im BKH Günzburg endete glimpflich

Bild: Th. Burghart / FF ReisensburgAm Samstag, den 05.08.2023, wurde gegen 22:00 Uhr eine Rauchentwicklung in den Toiletten eines Gebäudes des Bezirkskrankenhaus Günzburg festgestellt. Durch das Pflegepersonal erfolgte die umgehende Evakuierung der Bewohner. Die Werkfeuerwehr übernahm die erste Brandbekämpfung. Auf Grund des schnellen Einschreitens konnte ein größerer Brandausbruch verhindert werden. Personen wurden durch die Rauchentwicklung nicht verletzt. Der Sachschaden dürfte sich im unteren dreistelligen Bereich befinden. Die genaue Brandursache ist jedoch noch unklar. Dier ersten Ermittlungen vor Ort wurden durch die Polizeiinspektion Günzburg und den Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm getätigt. Insgesamt waren 80 Kräfte der Feuerwehren Günzburg, Nornheim, Reisensburg, Denzingen, Leipheim und die Werkfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses Günzburg, sowie sieben Rettungswägen und sechs Notarzt-Teams vor Ort. Zusätzlich befand sich noch die Kreisbrandinspektion, Führungskräfte des Rettungsdienstes sowie drei Fahrzeuge des Katastrophenschutzes an der Einsatzörtlichkeit.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit beiden Fahrzeugen und insgesamt 20 Einsatzkräften im Einsatz. Nach kurzer Zeit konnten wir aber wieder aus dem Einsatz entlassen werden, da sich die Lage vor Ort Gott sei Dank glimpflich darstellte und wir nicht mehr benötigt wurden.