Garagendachstuhl in Reisensburg in Brand

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg um 15:45 Uhr mit dem Stichwort „Brand am Gebäude“ in die Von-Gielsberg-Str. in Reisensburg alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl einer an ein Wohnhaus angebauten Garage in Brand. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Wohngebäude bestand die Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreitet.

Umgehend wurde ein Löschangriff mit mehreren C-Rohren eingeleitet. Mehrere Atemschutztrupps bereiteten parallel den Angriff über eine Steckleiter vor und gingen zur gezielten Brandbekämpfung im Bereich des Garagendaches vor.

Durch das rasche und kontrollierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und insbesondere ein Übergreifen der Flammen auf das angebaute Wohnhaus verhindert werden.

Glücklicherweise kamen bei dem Brand keine Personen zu Schaden. Es entstand lediglich Sachschaden.

Bei der Brandbekämpfung wurden wir durch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg unterstützt. Durch die gewohnt gute und professionelle Zusammenarbeit konnte der Einsatz zügig und kontrolliert abgearbeitet werden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten und Kontrolle der Brandstelle konnten wir nach rund zwei Stunden mit unseren 23 eingesetzten Kräften wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Acht Jugendliche bestehen Wissenstest beim Kreisjugendfeuerwehrtag

Am 19. September 2026 nahmen acht Jugendliche unserer Jugendfeuerwehr am Kreisjugendfeuerwehrtag in Günzburg teil.

Im Rahmen der Veranstaltung legten unsere Jugendlichen den Wissenstest in verschiedenen Stufen ab. Dabei konnten sie ihr erlerntes Wissen rund um die Feuerwehr unter Beweis stellen.

Alle acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Jugendfeuerwehr meisterten den Wissenstest erfolgreich und konnten sich damit über ein sehr gutes Ergebnis freuen.

Wir gratulieren unseren Jugendlichen herzlich zu dieser Leistung und freuen uns über ihr Engagement und ihren Einsatz in der Jugendfeuerwehr.

Ast auf Fahrbahn nach Gewitter

Am 28. August 2026 um 11:34 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg von der Integrierten Leitstelle Donau-Iller zu einem gemeldeten umgestürzten Baum in die Donaustraße alarmiert.

Mit unserem Löschgruppenfahrzeug (LF) und sechs Einsatzkräften rückten wir zur gemeldeten Einsatzstelle aus.

Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise deutlich weniger umfangreich dar als zunächst gemeldet. Statt eines umgestürzten Baumes befand sich lediglich ein etwas stärkerer Ast auf der Fahrbahn. Dieser war vermutlich infolge des vorausgegangenen Gewitters abgebrochen und auf die Straße gefallen.

Der Ast wurde durch unsere Einsatzkräfte von der Fahrbahn entfernt und die Verkehrsfläche anschließend wieder freigegeben. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass kleinere Äste oder vergleichbare Hindernisse, die ohne Kraftaufwand und insbesondere ohne Eigengefährdung von der Fahrbahn entfernt werden können, nicht zwingend einen Feuerwehreinsatz erforderlich machen. Im vorliegenden Fall hätte der Ast beispielsweise durch den Meldenden selbst gefahrlos an den Fahrbahnrand geschoben werden können.

Gleichzeitig gilt selbstverständlich: Die eigene Sicherheit geht immer vor. Bei größeren oder schweren Ästen, umgestürzten Bäumen, erkennbaren Spannungen im Holz, beschädigten Stromleitungen oder einer anderweitig unklaren Gefahrenlage sollte keinesfalls selbst eingegriffen und die Feuerwehr verständigt werden.

Der Einsatz war für die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg nach kurzer Zeit beendet.

Blick hinter die Kulissen von Christoph 22

Eine besondere Übung stand am 07. Juli 2026 auf dem Dienstplan der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg. Statt eines klassischen Übungsabends führte der Weg unserer Mannschaft zum Rettungshubschrauber Christoph 22, der am Bundeswehrkrankenhaus Ulm stationiert ist.

Zu Beginn der Besichtigung begrüßte uns Stationsleiter Marc Rothenhäusler, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst die Organisation des Luftrettungsstandortes sowie den täglichen Dienstbetrieb näherbrachte. Dabei erhielten wir interessante Einblicke in die Alarmierung, die Zusammenarbeit mit den bodengebundenen Rettungskräften sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Rettungshubschraubers.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Luftrettung. Marc Rothenhäusler erläuterte anschaulich, welche Maßnahmen die Feuerwehr bei einem Hubschraubereinsatz treffen kann, um die Besatzung bestmöglich zu unterstützen. Themen wie die Auswahl und Absicherung eines geeigneten Landeplatzes, Sicherheitsabstände sowie das richtige Verhalten im Bereich eines Rettungshubschraubers standen dabei im Mittelpunkt.

Im Anschluss an den theoretischen Teil blieb ausreichend Zeit für Fragen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großem Interesse gestellt wurden. Abschließend durften wir den Rettungshubschrauber aus nächster Nähe besichtigen und auch einen Blick in das Innere der Maschine werfen. Dabei konnten wir die umfangreiche medizinische Ausstattung sowie die besonderen technischen Möglichkeiten kennenlernen, die den schnellen und professionellen Einsatz der Luftrettung ermöglichen.

Die Besichtigung bot für alle Beteiligten einen spannenden Einblick in die Arbeit der Luftrettung und trug dazu bei, das Verständnis für die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen weiter zu vertiefen. Solche gemeinsamen Einblicke sind ein wichtiger Baustein, um im Einsatzfall reibungslos und effektiv zusammenarbeiten zu können.

Die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg bedankt sich herzlich bei Stationsleiter Marc Rothenhäusler und dem gesamten Team von Christoph 22 für die interessante Führung, den offenen Austausch und die Zeit, die sie sich für unsere Feuerwehr genommen haben.

Unwettereinsatz nach mehreren umgestürzten Bäumen

Am Nachmittag des 21. Juni zog ein Unwetter über Reisensburg hinweg. Infolge der starken Windböen stürzten auf der Donaustraße insgesamt drei Bäume um und blockierten die Fahrbahn.

Unser Kommandant wurde bereits vor der Alarmierung von mehreren Anwohnern telefonisch über die Situation informiert. Um 16:58 Uhr wurde schließlich Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg ausgelöst.

Mit beiden Fahrzeugen und insgesamt 16 Einsatzkräften rückten wir zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurden die umgestürzten Bäume zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt. Anschließend reinigten die Einsatzkräfte die Straße von Ästen, Laub und weiteren Verschmutzungen.

Bei den Arbeiten wurden wir von ortsansässigen Landwirten unterstützt, die mit ihren Traktoren die Beseitigung der Bäume beschleunigten. Besonders erfreulich ist dabei, dass die unterstützenden Landwirte ebenfalls Mitglieder unserer Feuerwehr sind und so einmal mehr den starken Zusammenhalt in unserer Dorfgemeinschaft unter Beweis stellten.

Nach rund einer Stunde konnten die Arbeiten abgeschlossen werden und die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus zurückkehren.

Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehrkräften sowie den unterstützenden Landwirten für die schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Abschied von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und freudiger Familienzuwachs

Bei der vergangenen Übung der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg standen gleich zwei besondere Ereignisse auf dem Programm.

Zu Beginn nutzte die Mannschaft die Gelegenheit, sich von unserem langjährigen Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zu verabschieden. Über viele Jahre hinweg war er ein verlässlicher Partner und Unterstützer unserer Feuerwehr. Ob bei der Beschaffung von Ausrüstung und Fahrzeugen oder bei organisatorischen und verwaltungstechnischen Fragestellungen – Gerhard Jauernig hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehren und setzte sich engagiert für deren Belange ein.

Im Namen der gesamten Feuerwehr Reisensburg bedanken wir uns herzlich für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Für seinen bevorstehenden Ruhestand wünschen wir ihm alles Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente im Kreise seiner Familie.

Nach der Übung gab es dann noch einen weiteren erfreulichen Anlass zum Feiern. In unserer Feuerwehrfamilie durfte neuer Nachwuchs begrüßt werden. Aus diesem Grund luden Katharina, Jonas und Markus die aktive Mannschaft zu einer gemeinsamen Brotzeit ein.

Mit großer Freude berichteten die drei von ihrem Familienglück und dürfen sich nun über ihre neuen Rollen als Tante, Onkel und Opa freuen. Die Feuerwehr Reisensburg gratuliert der gesamten Familie herzlich zur Geburt und wünscht dem Nachwuchs einen guten Start ins Leben sowie der Familie viele glückliche und unvergessliche gemeinsame Momente.

Solche Ereignisse zeigen einmal mehr, dass die Feuerwehr weit mehr ist als nur Einsatz- und Übungsdienst – sie ist eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam arbeitet, feiert und wichtige Lebensereignisse miteinander teilt.

Gemeinsame Übung der Kinderfeuerwehr mit der Rettungshundestaffel des BRK Günzburg

Eine ganz besondere Übung erlebte unsere Kinderfeuerwehr gemeinsam mit der Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Günzburg.

Im Rahmen eines realitätsnahen Übungsszenarios wurde angenommen, dass sich eine Gruppe Kinder gemeinsam mit ihren Betreuern im Wald verirrt hatte und nicht mehr eigenständig den Weg zurückfinden konnte. Die Aufgabe der Rettungshundestaffel bestand darin, die vermissten Personen aufzuspüren und ihren Aufenthaltsort festzustellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit der Rettungshundestaffel machten sich die Einsatzkräfte mit ihren Hunden auf die Suche. Dabei konnten die Kinder hautnah miterleben, wie die speziell ausgebildeten Hunde arbeiten und welche wichtige Rolle sie bei der Suche nach vermissten Personen spielen. Mit großem Interesse verfolgten die jungen Feuerwehrmitglieder die Suche und waren beeindruckt von den Fähigkeiten der Rettungshunde.

Die vermisste Gruppe konnte innerhalb kurzer Zeit erfolgreich gefunden werden. Damit war das Übungsziel erreicht. Gleichzeitig erhielten die Kinder einen spannenden Einblick in die Arbeit einer weiteren Hilfsorganisation und lernten die Bedeutung der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit kennen. Gerade im Einsatzfall arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst, BRK und weitere Hilfsorganisationen eng zusammen, um Menschen in Not schnell helfen zu können.

Neben dem lehrreichen Charakter kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die Kinder hatten sichtlich Freude an der Übung und konnten viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Wir bedanken uns herzlich bei der Rettungshundestaffel des BRK Kreisverband Günzburg für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Übung sowie für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Wir freuen uns bereits heute auf weitere gemeinsame Aktionen und Übungen.

Realitätsnahe Einsatzübung zur Brandbekämpfung in Günzburg

Bei unserer letzten Übung stand das Thema Brandbekämpfung unter möglichst realistischen Bedingungen im Fokus. Hierfür bot sich uns die Gelegenheit, ein Abbruchhaus in Günzburg zu nutzen – eine wertvolle Möglichkeit, Einsatzszenarien praxisnah zu trainieren.

Angenommen wurde ein Kellerbrand, bei dem zunächst unklar war, ob sich noch eine Person im Gebäude befindet. Laut Übungslage wurde ein möglicher Mieter im ersten Obergeschoss vermisst. Entsprechend galt es, parallel zur Brandbekämpfung auch eine Personensuche durchzuführen.

Insgesamt gingen drei Atemschutztrupps vor. Während ein Trupp unmittelbar mit der Brandbekämpfung im Keller begann, machte sich ein zweiter Trupp zur Durchsuchung des Obergeschosses auf, um die vermisste Person schnellstmöglich aufzufinden und zu retten.

Zusätzlich wurde im Verlauf der Übung ein Atemschutznotfall simuliert – ein Szenario, das im Ernstfall höchste Priorität hat. Ziel war es, den verunfallten Kameraden zügig zu lokalisieren, aus dem Gefahrenbereich zu retten und einer weiteren Versorgung zuzuführen. Gerade solche Lagen erfordern ein eingespieltes Team, klare Kommunikation und sichere Abläufe.

Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig regelmäßiges Training unter möglichst realistischen Bedingungen ist. Nur so können Einsatzabläufe gefestigt, die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft gestärkt und die Sicherheit im Einsatz erhöht werden.

Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement sowie den Verantwortlichen, die diese Übung ermöglicht haben. 🚒

Erfolgreicher Notfalltag bei der Feuerwehr Reisensburg

Am 11. April 2026 veranstaltete die Feuerwehr Reisensburg ihren Notfalltag und durfte sich über zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher freuen. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Veranstaltung um 10 Uhr und bot den Gästen die Möglichkeit, sich umfassend über wichtige Themen rund um den Notfall zu informieren.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Vorführungen und Mitmachangebote. So wurde unter anderem eindrucksvoll demonstriert, wie schnell es bei einer Fettexplosion zu einer gefährlichen Situation kommen kann. Darüber hinaus erhielten die Besucher wertvolle Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem Wohnungsbrand sowie zur Ersten Hilfe bei Verkehrsunfällen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf lebensrettenden Maßnahmen:
Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Günzburg, zeigte anschaulich, wie eine korrekte Reanimation durchgeführt wird. Ergänzend dazu demonstrierten die Kinderarztpraxis Herzenssache Krumbach sowie die Hebammenpraxis Levana, wie Wiederbelebungsmaßnahmen bei Säuglingen erfolgen – ein Thema, das auf großes Interesse stieß.

Auch das praktische Üben kam nicht zu kurz: An einem Feuertrainer konnten die Besucher selbst den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher ausprobieren und so wichtige Erfahrungen für den Ernstfall sammeln.

Ein weiteres Highlight war die erstmalige Vorstellung des neu beschafften Kinderfeuerwehrlöschfahrzeugs für das Stadtgebiet, das insbesondere bei den jüngeren Gästen für große Begeisterung sorgte.

Die Feuerwehr Reisensburg zieht ein durchweg positives Fazit: Der Notfalltag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Aufklärung und Vorbereitung sind, um in Notsituationen richtig handeln zu können.

Bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorne:
Vom 22. bis 23. August 2026 feiert die Feuerwehr Reisensburg ihr 150-jähriges Jubiläum auf dem Reisensburger Dorfplatz. Die Bevölkerung ist hierzu bereits heute herzlich eingeladen.

Verkehrsunfall auf der ST2028 zwischen Nornheim und Rettenbach

Am Dienstag, den 02. April 2024, wurde die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg um 14:33 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit Pkw“ auf die Staatsstraße ST2028 zwischen Nornheim und Rettenbach alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen war und im Straßengraben zum Stehen kam. Die betroffene Person wurde bereits durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle sowie das Sicherstellen des Brandschutzes. In enger Zusammenarbeit mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rettenbach wurde der Verkehr geregelt und die Gefahrenstelle abgesichert. Im Anschluss reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn, um diese wieder gefahrlos für den Verkehr freigeben zu können.

Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg war mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften im Einsatz.

Wir wünschen der betroffenen Person eine schnelle und vollständige Genesung.