Erfolgreicher Notfalltag bei der Feuerwehr Reisensburg

Am 11. April 2026 veranstaltete die Feuerwehr Reisensburg ihren Notfalltag und durfte sich über zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher freuen. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Veranstaltung um 10 Uhr und bot den Gästen die Möglichkeit, sich umfassend über wichtige Themen rund um den Notfall zu informieren.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Vorführungen und Mitmachangebote. So wurde unter anderem eindrucksvoll demonstriert, wie schnell es bei einer Fettexplosion zu einer gefährlichen Situation kommen kann. Darüber hinaus erhielten die Besucher wertvolle Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem Wohnungsbrand sowie zur Ersten Hilfe bei Verkehrsunfällen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf lebensrettenden Maßnahmen:
Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Günzburg, zeigte anschaulich, wie eine korrekte Reanimation durchgeführt wird. Ergänzend dazu demonstrierten die Kinderarztpraxis Herzenssache Krumbach sowie die Hebammenpraxis Levana, wie Wiederbelebungsmaßnahmen bei Säuglingen erfolgen – ein Thema, das auf großes Interesse stieß.

Auch das praktische Üben kam nicht zu kurz: An einem Feuertrainer konnten die Besucher selbst den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher ausprobieren und so wichtige Erfahrungen für den Ernstfall sammeln.

Ein weiteres Highlight war die erstmalige Vorstellung des neu beschafften Kinderfeuerwehrlöschfahrzeugs für das Stadtgebiet, das insbesondere bei den jüngeren Gästen für große Begeisterung sorgte.

Die Feuerwehr Reisensburg zieht ein durchweg positives Fazit: Der Notfalltag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Aufklärung und Vorbereitung sind, um in Notsituationen richtig handeln zu können.

Bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorne:
Vom 22. bis 23. August 2026 feiert die Feuerwehr Reisensburg ihr 150-jähriges Jubiläum auf dem Reisensburger Dorfplatz. Die Bevölkerung ist hierzu bereits heute herzlich eingeladen.

Notfalltag bei der Feuerwehr Reisensburg – Wissen, das Leben retten kann

Was tun, wenn plötzlich jede Sekunde zählt?
Genau dieser Frage widmet sich unser Notfalltag im Rahmen unseres Jubiläumsjahres 2026.

Unter dem Motto „Was tun, wenn…?“ laden wir alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihr Wissen aufzufrischen und praktische Fähigkeiten für den Ernstfall zu erlernen. Denn eines ist klar: Im Notfall zählt nicht nur die Feuerwehr – oft sind es die ersten Minuten, in denen jeder Einzelne gefragt ist.

An mehreren interaktiven Stationen zeigen wir, wie man sich bei medizinischen Notfällen, Bränden und Verkehrsunfällen richtig verhält. Dabei bleibt es nicht nur bei der Theorie:
👉 Sie können selbst aktiv werden und lebensrettende Maßnahmen direkt ausprobieren – vom richtigen Einsatz eines AED (Defibrillators) bis hin zum sicheren Umgang mit dem Feuerlöscher.

Ein besonderes Highlight ist die Beteiligung unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr. Sie zeigen eindrucksvoll, dass Helfen keine Frage des Alters ist und schon die Jüngsten Verantwortung übernehmen können.

Unser Notfalltag richtet sich bewusst an alle Altersgruppen – egal ob jung oder alt, jeder kann hier etwas mitnehmen.

📅 Samstag, 11. April 2026
🕙 10:00 – 15:00 Uhr
📍 Feuerwehrhaus Reisensburg

Neben spannenden Einblicken und praktischen Übungen ist natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.

👉 Nutzen Sie die Gelegenheit, Sicherheit zu gewinnen, Hemmschwellen abzubauen und im Ernstfall richtig handeln zu können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nachruf für Kreisbrandinspektor Albert Müller

Mit großer Bestürzung haben wir heute vom plötzlichen und völlig unerwarteten Tod unseres Kreisbrandinspektors Albert Müller erfahren.

Diese Nachricht erfüllt uns mit tiefer Trauer. Mit Albert Müller verlieren wir nicht nur eine herausragende Führungspersönlichkeit der Kreisfeuerwehrinspektion, sondern vor allem einen geschätzten Kameraden, der sich mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und echter Verbundenheit für das Feuerwehrwesen eingesetzt hat.

Albert Müller war im Kreise der Kreisfeuerwehrinspektion und im gesamten Inspektionsbereich Günzburg hoch angesehen. Durch sein umfassendes Fachwissen, seine ruhige und besonnene Art sowie seine stets kameradschaftliche Haltung war er für viele Feuerwehren, Führungskräfte und Einsatzkräfte ein wichtiger Ansprechpartner. Er verstand es, Menschen zu verbinden, Orientierung zu geben und auch in herausfordernden Situationen mit Klarheit und Verlässlichkeit zu handeln.

Sein Wirken war geprägt von Verantwortungsbewusstsein, Pflichtgefühl und einer tiefen Verbundenheit zur Feuerwehrfamilie. Mit seinem Einsatz und seiner Persönlichkeit hat er Spuren hinterlassen, die weit über den aktiven Dienst hinausreichen werden.

Wir sind dankbar für alles, was Albert Müller für die Feuerwehren im Landkreis und insbesondere im Inspektionsbereich Günzburg geleistet hat. Sein Engagement und seine kameradschaftliche Art werden uns in bleibender Erinnerung bleiben.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, seinen Angehörigen sowie allen Weggefährten und Freunden.

Wir werden Albert Müller ein ehrendes Andenken bewahren.

Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg nach Schwangau

Am Samstag, den 21. Februar, führte uns der diesjährige Vereinsausflug ins winterliche Allgäu nach Schwangau. Bereits um 8:30 Uhr starteten wir gemeinsam am Feuerwehrhaus Reisensburg und machten uns gut gelaunt auf den Weg.

Nach einer kurzen Brotzeit unterhalb der Königsschlösser stand der kulturelle Teil des Tages auf dem Programm: eine Führung durch das Museum der bayerischen Könige. In eindrucksvoller Atmosphäre erhielten wir spannende Einblicke in die Geschichte der Dynastie Wittelsbach – von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders die Hintergründe zu König Maximilian II. und König Ludwig II. sowie die Verbindung zu den weltbekannten Schlössern der Region sorgten für großes Interesse.

Im Anschluss blieb Zeit zur freien Verfügung. Einige nutzten die Gelegenheit zu einem Spaziergang am Alpsee, andere genossen einfach die beeindruckende Winterlandschaft mit Blick auf die Königsschlösser.

Ein besonderes Highlight war die anschließende Kutschfahrt zur Rotwildfütterung im Ortsteil Brunnen. In ruhiger Atmosphäre konnten wir beobachten, wie die Tiere vorsichtig aus dem Wald zu den Futterstellen kamen. Dieses Naturerlebnis aus nächster Nähe wird vielen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Den gelungenen Tag ließen wir im Gasthaus „Beim Schreinerwirt“ bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. In geselliger Runde wurde viel gelacht, erzählt und auf einen rundum schönen Ausflug angestoßen.

Gegen 21:30 Uhr kehrten wir wohlbehalten nach Reisensburg zurück.

Ein besonderer Dank gilt Bernhard und Lissi Wahl, die den Ausflug hervorragend organisiert hat. Von der Planung bis zum Ablauf war alles bestens vorbereitet – herzlichen Dank für dieses Engagement!

Der Vereinsausflug hat einmal mehr gezeigt: Gemeinschaft und Kameradschaft sind nicht nur im Einsatzdienst wichtig, sondern auch darüber hinaus ein wesentlicher Bestandteil unseres Vereinslebens.

 

Faschingsball 2026 – Einsatz am Strand. Alarm am Ballermann.

Am 14. Februar 2026 verwandelte sich die Herrenwaldhalle in Reisensburg in eine stimmungsvolle Strandkulisse. Unter dem Motto „Einsatz am Strand – Alarm am Ballermann“ lud die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg zum diesjährigen Faschingsball ein – und zahlreiche Gäste folgten dieser Einladung.

Bereits Wochen zuvor liefen die Planungen auf Hochtouren, am Veranstaltungstag selbst wurde mit viel Engagement aufgebaut, dekoriert und vorbereitet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Palmen, Strandfeeling und ausgelassene Stimmung sorgten für echtes Urlaubsambiente mitten in Reisensburg.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Partyband d‘ hallodris, die mit einem abwechslungsreichen Programm die Halle zum Beben brachte. Ein besonderes Highlight des Abends war der Auftritt des Reischburger Männerballetts, das mit Kreativität, Humor und großem Applaus gefeiert wurde.

Ebenfalls begeisterten die Jugendgarde des LCV sowie die Cheerleader Joy of Life mit ihren mitreißenden Darbietungen und sorgten für weitere Glanzpunkte im Programm.

Besonders erfreulich war der durchweg friedliche und respektvolle Verlauf der Veranstaltung. Die gute Stimmung, das faire Miteinander und die ausgelassene, aber stets angenehme Atmosphäre zeigten einmal mehr, wie stark der Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft ist.

Der Faschingsball 2026 war zugleich ein erster Vorgeschmack auf ein ganz besonderes Jahr: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Reisensburg. Dieses Jubiläum werden wir im Laufe des Jahres gebührend feiern und freuen uns bereits jetzt auf zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern, den Mitwirkenden auf der Bühne, unseren Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützern im Hintergrund.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – spätestens beim nächsten Feuerwehrball im Jahr 2027. 🚒🎉

 

Einsatz durch Hausnotruf verlief glimpflich

Am 18. Januar 2026 um 05:25 Uhr wurden wir unter dem Stichwort Türöffnung in die Günzburger Straße alarmiert. Auslöser war ein eingegangener Hausnotruf. Dieser ermöglichte es, schnell Hilfe auf den Weg zu bringen und erwies sich damit erneut als wichtiges Instrument zur schnellen Notfallversorgung.

Die Fahrerin des Hausnotrufdienstes traf zeitnah an der Einsatzstelle ein und übergab einen Objektschlüssel. Dieser zeigte jedoch zunächst keine Wirkung, da die Wohnungstüre von innen verschlossen war. Nach einer Erkundung durch die Feuerwehr konnte im Erdgeschoss keine alternative Zugangsmöglichkeit festgestellt werden.
Mit dem vorhandenen Objektschlüssel konnte schließlich eine weitere Tür im Gebäude geöffnet werden, wodurch den Einsatzkräften ein gewalt- und zerstörungsfreier Zutritt zum Objekt möglich war.

Im Schlafzimmer wurde eine hilflose Person vorgefunden, die nach einem Sturz eine Kopfverletzung erlitten hatte. Im weiteren Verlauf unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Tragehilfe.

Der Einsatz wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Günzburg ruhig, koordiniert und erfolgreich abgearbeitet.

Einsatzübersicht:

  • Feuerwehr Reisensburg mit Löschgruppenfahrzeug

  • Feuerwehr Günzburg mit zwei Fahrzeugen

  • 10 Einsatzkräfte

  • Rettungsdienst und Polizei

  • Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Fazit:
Ein vorhandener Hausnotruf ermöglichte in diesem Fall eine schnelle Alarmierung und damit eine zügige Hilfeleistung. Der Einsatz konnte glimpflich beendet werden. Manchmal entscheidet ein einziger Knopfdruck – und dieser hat hier den entscheidenden Unterschied gemacht.

Einsatz: Geruch nach Gas / Erdgas

Beispielbild

Am 15. Januar 2026 wurden wir um 02:08 Uhr unter dem Stichwort „Geruch nach Gas bzw. Erdgas“ in die Günzburger Straße alarmiert.

Zuvor war der Rettungsdienst zu einem Patienten gerufen worden, der nach einem Shisha-Abend einen erhöhten Kohlenmonoxid-(CO)-Gehalt im Blut aufwies. Beim Betreten der Kellerräume löste der CO-Warner des Rettungsdienstes aus. Daraufhin wurden umgehend die Türen ins Freie geöffnet und die Feuerwehr nachalarmiert. Zur Unterstützung wurde ebenfalls die Feuerwehr Günzburg alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der betroffene Kellerbereich durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Gaswarngerät kontrolliert. Dabei konnten nur noch minimale CO-Werte festgestellt werden. Zur Sicherheit wurden die Räumlichkeiten für etwa 10 Minuten belüftet und anschließend eine erneute Messung durchgeführt. Diese ergab keine weiteren Feststellungen.

Nach rund 45 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Bewohner übergeben werden.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit zwei Fahrzeugen, 18 Einsatzkräften und einer Einsatzdauer von circa 45 Minuten im Einsatz.

Hinweis:
Kohlenmonoxid (CO) ist farb-, geruch- und geschmacklos und kann bereits in geringer Konzentration lebensgefährlich sein. CO entsteht unter anderem bei unvollständiger Verbrennung, beispielsweise durch Shishas, Heizgeräte oder offene Feuerstellen. Der Einsatz von CO-Warnmeldern in Wohnräumen kann helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Leben zu retten.


Containerbrand am Friedhof

Am Neujahrstag um 12:26 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung der Feuerwehr Reisensburg. Am Friedhof Reisensburg war aus bislang ungeklärter Ursache ein Grüngutcontainer in Brand geraten.

Der Brand wurde mit einem C-Rohr zügig abgelöscht. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Container mithilfe einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.

Der Einsatz konnte nach rund 30 Minuten beendet werden.

Brand einer Gartenhütte greift auf Wohnhaus über

Am frühen Morgen des 01.01.2026 wurden die Feuerwehren zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand mit Person in Gefahr in die Günzburger Edlhardstraße alarmiert. Ein Passant hatte den Brand einer Gartenhütte bemerkt und umgehend die Integrierte Leitstelle verständigt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte aufgrund der starken Wärmestrahlung bereits auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen. Zudem wurde ein benachbartes Mehrfamilienhaus in Mitleidenschaft gezogen.

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Günzburg, die Feuerwehr Wasserburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg mit insgesamt rund 70 Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit einem Löschgruppenfahrfahrzeug und neun Einsatzkräften bei Nachlöscharbeiten eingebunden. Der Einsatz dauerte insgesamt etwa zwei Stunden.

Die Gartenhütte wurde durch den Brand vollständig zerstört. Das angrenzende Wohnhaus wurde stark beschädigt, ebenso das benachbarte Mehrfamilienhaus. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro beziffert.

Die ersten Ermittlungen wurden durch die Polizeiinspektion Günzburg sowie den Kriminaldauerdienst Memmingen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache erfolgen durch das Kriminalpolizei Neu-Ulm.

Im Anschluss an den Brandeinsatz wurde der Feuerwehr zudem telefonisch brennender Silvesterunrat gemeldet, der durch mehrere Eimer Wasser rasch abgelöscht werden konnte.

 

Weihnachtsgruß der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns gemeinsam gefordert, aber auch zusammengeschweißt hat.
Zum Jahresabschluss möchten wir allen Kameradinnen und Kameraden, ihren Familien sowie den Bürgerinnen und Bürgern von Reisensburg unseren herzlichen Dank aussprechen.

Durch euren Einsatz, eure Unterstützung und euer Vertrauen konnten wir auch in diesem Jahr wieder verlässlich für die Sicherheit unseres Stadtteils und der Stadt sorgen. Ob Übungen, Einsätze, Ausbildungen oder Veranstaltungen – ihr alle seid ein wichtiger Teil unseres Feuerwehrlebens.

Die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg wünscht Ihnen und euch frohe und gesunde Weihnachten sowie einen guten und sicheren Start in das neue Jahr 2026.
Möge es für uns alle ein Jahr werden, in dem wir weiterhin zusammenhalten, füreinander da sind und mit voller Kraft unseren Dienst am Nächsten leisten.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Reisensburg