Freiwillige Helfer bei Räumung verletzt

Ein Zusammenschluss von freiwilligen Helfern, die im Birkenweg in Offingen Hilfe leisteten, wurden gestern verletzt. Zunächst wurde angenommen, dass eine chemische Reaktion des Räumgutes die Augen- und Halsreizungen der insgesamt sechs Helfer ausgelöst hatte. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass eine Dose Tierabwehrspray auf einem Hänger, auf denen der Sperrmüll geladen wurde, explodierte. Die Behandlung der betroffenen Freiwilligen erfolgte durch den Rettungsdienst. In weitere ärztliche Behandlung musste sich keine der Personen begeben. Ob die Dose durch die Berührung mit Wasser zu Bruch ging oder ob ein anderer Gegenstand darauf gefallen war, konnte nicht festgestellt werden. (PI Burgau)

Landkreis Günzburg ruft Katastrophenfall aus

Aufgrund des extremen Dauerregens im Landkreis Günzburg und der zu erwartenden Hochwasserlage hat Landrat Hans Reichhart für den Landkreis Günzburg den Katastrophenfall ausgerufen. Um die potentiell betroffenen Städte und Gemeinden in der Hochwassersituation besser unterstützen zu können, sind Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Günzburg nötig. In einem ersten Schritt werden noch heute Abend die Camping- und Freizeitplätze an Günz, Kammel und Mindel evakuiert.

„Wir nehmen die Situation sehr ernst“, sagt Landrat Hans Reichhart. „Wir wollen, die Zeit, die wir jetzt noch haben, bis das Hochwasser den Landkreis Günzburg erreicht, optimal nutzen.“ Vorsorglich hat der Landkreis Günzburg am Freitag unter anderem zusätzliche 15.000 Sandsäcke befüllen lassen. Der Landkreis Günzburg befindet sich in einem engen Austausch mit den Kommunen, den örtlichen Feuerwehren und dem THW.

Das Wasserwirtschaftsamt hat am Freitagvormittag vor Hochwasser im Landkreis Günzburg gewarnt. Erwartet werden Pegelstände der Meldestufe 3 bis 4. Stellenweise könnte sogar HQ100 überschritten werden.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Gewässern fernzuhalten sowie die Anweisungen und Absperrungen der Einsatzkräfte zu beachten. In den betroffenen Gebieten muss gegebenenfalls auch mit Stromausfällen gerechnet werden. Der Bevölkerung wird geraten für ausreichend Nahrungsmittel zu sorgen.

Regelmäßige Updates werden auf der Internetseite des Landkreises Günzburg sowie auf den SocialMediaKanälen des Landkreises Günzburg veröffentlicht.

Hinweise zum Verhalten bei Hochwasser:

Im Haus

Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen.
Überprüfen Sie Rückstauklappen im Keller bevor das Wasser gestiegen ist.
Halten Sie sich während des Hochwassers nicht im Keller auf, das ist lebensgefährlich.
Dichten Sie Fenster und Türen sowie Abflussöffnungen ab.
Schalten Sie elektrische Geräte und Heizungen in Räumen, die volllaufen können, ab. Denken Sie an die Stromschlaggefahr. Schalten Sie den Strom gegebenenfalls komplett aus (Sicherung raus).


Im Auto

Fahren Sie Ihr Auto rechtzeitig aus gefährdeten Garagen oder von Parkplätzen.
Achtung! Tiefgaragen können bei Hochwassergefahr zu tödlichen Fallen werden.
Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug abschleppen, wenn es bis über die Räder im Wasser steht.


Weitere Hinweise zum Verhalten bei Hochwasser finden Sie hier:
https://www.landkreis-guenzburg.de/amt-und-verwaltung/katastrophenschutz/verhaltenshinweise-fuer-notsituationen/

Hintergrund zum Katastrophenfall: Eine Katastrophe ist ein Ereignis, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen, die natürliche Lebensgrundlage oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden. Solche Ereignisse können nur dann effektiv bewältigt werden, wenn Behörden, Organisationen und Einsatzkräfte unter einer einheitlichen Leitung zusammenarbeiten. Der Krisenstab hat die Aufgabe, die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Organisationen zu koordinieren und ein reibungsloses Abarbeiten der problematischen Lage zu ermöglichen.

Kein Sprachkontakt bei Hausnotruf

Der 02.05.24 bleibt einer älteren Dame wohl noch eine Zeit lang in Erinnerung. Die Dame verwendet einen sogenannten Hausnotruf. Ältere und Hilfsbedürftige Menschen können so schnell Hilfe herbei Rufen. Durch vorherigen Sprachkontakt kann abgeklärt werden ob ein ernster Notfall vorliegt oder nicht. In diesem Fall kam die Dame unbemerkt auf Ihren Rufknopf und bemerkte dies nicht. Die Hausnotrufzentrale konnte in dem Fall keinen Sprachkontakt herstellen, und alarmierte den Rettungsdienst, und die Feuerwehr zur Türöffnung da kein Schlüssel hinterlegt war.

Unser Eingreifen war zum Glück nicht erforderlich, da vor Ort festgestellt werden konnte, dass die Dame wohl auf ist. Unser Eingreifen war zum Glücl nicht erforderlich.

Rauchmelder retten Leben und verhindern Schlimmeres

Am 22.04.24 wurden wir mit dem Stichwort „Ausgelöster Rauchwarnmelder“ alarmiert. Oft verbirgt sich hinter diesem Stichwort nur ein Rauchmelderfehlalarm aber nicht in diesem Fall.

Nach der Alarmierung reagierte bereits einer unserer Kameraden, dem der Inhaber der Wohnung bekannt war und verständigte diesen telefonisch vorab dass wir kommen da ein aufmerksamer Nachbar den ausgelösten Heimrauchmelder hörte und die Feuerwehr rief. Der Nachbar tat übrigens das Richtige und wählte die 112!

Der herbeigebrachte Schlüssel ersparte uns ein gewaltsames Eindringen in die Wohnung und verhinderte so einen Schaden. Nachdem unser Angriffstrupp unter Atemschutz vorging, stellte er bereits eine erhebliche Rauchentwicklung in der Wohnung fest. Der Grund war dann schnell gefunden, vergessenes Essen auf dem Herd. 

Der Rauchmelder und der aufmerksame Nachbar verhinderten hier einen Wohnungsbrand.

Alle wichtigen Informationen zu Rauchmeldern finden Sie hier: https://rauchmelder-lebensretter.de/ 

Reisensburger Nachwuchsbrandschützer sorgen für eine saubere Umwelt

Die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr aus Reisensburg beteiligten sich zusammen mit einigen der aktiven Wehr am 16.03.2024 an der Aktion „Saubere Stadt“ im Rahmen der Umweltwoche 2024 der Stadt Günzburg.

Zahlreicher Müll wurde erneut rund um die Fluren zwischen dem Sportheim Reisensburg und der B16 gesammelt.

Den Abtransport zum Sammelplatz im Industriegebiet Donauried übernahm das Technische Hilfswerk Günzburg. Die Jugendfeuerwehr wünscht sich, dass ihr Einsatz für die Sauberkeit entlang der Donaustraße möglichst lange anhält.

Der Reisensburger Stadtrat und Feuerwehrreferent Ferdinand Munk spendierte für alle Helfer eine Brotzeit im Feuerwehrhaus.

Wachbesetzung mit Folgeeinsatz – Ausrückezeit wie bei der Berufsfeuerwehr

Heute wurden wir um 13:59 Uhr zur Besetzung der Feuerwache Günzburg alarmiert. Die Feuerwehr Günzburg war aufgrund eines brennenden Transformators mit mehreren Kräften gebunden. Um den Brandschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, wurden wir zur Besetzung der Wache in Günzburg alarmiert. Dies stellte sich kurze Zeit später als eine sehr gute Entscheidung des Einsatzleiter heraus. Auf der Bundesstraße 16 kam es in Höhe der Riedstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Infolge des Unfalls wurden zwei Personen verletzt und wurden durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Wir sicherten die Unfallstelle ab, banden auslaufende Betriebsstoffe und unterstützten die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge. Dadurch dass wir bereits einsatzbereit auf der Wache Günzburg waren, hatten wir eine sehr kurze Anrückezeit. Wir wünschen den verletzten Personen eine baldige Genesung.

Winterausflug unserer Feuerwehr

Am gestrigen Samstag führte unser diesjährigen Vereinsausflug ins schöne Allgäu:

– Besichtigung der Bergwachtbereitschaft Sonthofen

– Rundfahrt mit dem Oberstdorfer Marktbähnle durch und um den Ort Oberstdorf

– Erlebnisbrauereiführung mit Bierverkostung in der Dampf-Bierbrauerei

– Geselliger Abend mit kulinarischen Schmankerln und Live-Musik

Neben dem unterjährigen Einsatz- und Übungsdienst dienen solche Veranstaltungen der Kameradschaftspflege und um den Kontakt zwischen Jung und Alt zu halten und zu intensivieren.

Alle Ausflugsteilnehmer waren begeistert vom Programm und freuen sich schon auf den nächsten Ausflug.

Ein Reisensburger Kind verlässt seine Heimat

Eine Reisensburger Ära geht zu Ende. Unser altes LF8 das nach seiner Außerdienstellung in unserer Wehr, vom Bezirkskrankenhaus Günzburg übernommen wurde, geht nun endgültig in den Status 6.

Alt Florian Reisensburg 43/1 war von 1984 bis 07/2010 bei uns im Dienst als so genanntes Löschgruppenfahrzeug 8 (LF8). Anschließend wurde es vom Bezirkskrankenhaus Günzburg übernommen als Gerätewagen und war unter dem Funkrufnamen Florian BKH Günzburg 50/1 zu erreichen.

Mach’s gut, langjähriger treuer Begleiter und danke für deinen zuverlässigen Dienst!

Wir wollen für jede Situation gerüstet sein!

Zimmerbrand im Erdgeschoss, eine Person vermisst, starke Verrauchung in der Wohnung. Angriffstrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Brandwohnung der Wassertrupp unterstützt. So, in etwa klang der vor Befehl zur gestrigen Einsatzübung bei uns am Feuerwehrhaus in Reisensburg.
 
im Standard Einsatzszenario geht der Angriffstrupp in der Regel allein vor. D.h. zwei Mann machen sich auf den Weg, um das Feuer zu bekämpfen und eine Person zu retten. Aufgrund der Vielzahl an Materialien, die unsere Feuerwehrkräfte mitnehmen müssen, kommen Sie schnell an ihre körperliche Grenzen. so haben wir gestern versucht, wie das Vorgehen im ersten Angriff bei Menschenrettung mit zwei zweier Trupps von der Hand geht.
 
Das erste Ergebnis war sehr positiv, da, sobald die vermisste Person gefunden wurde, diese zügige ins Freie verbracht werden konnte, werde Ihnen genug Manpower zur Verfügung stand.
 
Dieses Vorgehen macht definitiv aber nur Sinn, wenn eine Person vermisst ist und auf einen Schlag genug Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen.