Freiwillige Helfer bei Räumung verletzt

Ein Zusammenschluss von freiwilligen Helfern, die im Birkenweg in Offingen Hilfe leisteten, wurden gestern verletzt. Zunächst wurde angenommen, dass eine chemische Reaktion des Räumgutes die Augen- und Halsreizungen der insgesamt sechs Helfer ausgelöst hatte. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass eine Dose Tierabwehrspray auf einem Hänger, auf denen der Sperrmüll geladen wurde, explodierte. Die Behandlung der betroffenen Freiwilligen erfolgte durch den Rettungsdienst. In weitere ärztliche Behandlung musste sich keine der Personen begeben. Ob die Dose durch die Berührung mit Wasser zu Bruch ging oder ob ein anderer Gegenstand darauf gefallen war, konnte nicht festgestellt werden. (PI Burgau)

Verletzte Personen durch Kohlenmonoxidvergiftung

An einem Haus in Offingen drohte bei dem derzeitigen Hochwasser der Keller vollzulaufen. Um dies zu verhindern setzte der Familienvater am Montagmorgen eine benzinbetriebene Wasserpumpe ein. Allerdings betrieb er die Pumpe im geschlossenen Keller, so dass die Abgase des Motors nicht abziehen konnten. Bei einem Aufenthalt im Keller zur Pumpenkontrolle wurde er aufgrund der hohen Kohlenmonoxidkonzentration ohnmächtig. Als der Sohn nach ihm schaute, fand er seinen Vater bewusstlos im Keller. Er brachte ihn daraufhin an die frische Luft und alarmierte die Rettungsleitstelle. Die eintreffenden Sanitäter trugen einen so genannten „CO-Warner“. Als dieser anschlug brachten sie sofort alle fünf weiteren Bewohner ins Freie und alarmierten die Feuerwehr. Die für Notfälle vom Offinger Hochwassereinsatzstab eingeteilte Feuerwehr aus Erlangen betrat mit Atemschutzausrüstung das Haus, um nachzusehen, ob alle Personen auch tatsächlich außerhalb des Gefahrenbereichs waren. Sie fanden keine Menschen mehr im Haus. Kräfte der Feuerwehr aus Reisensburg lüfteten das Gebäude. Sechs Personen mussten mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. (PI Burgau)

Landkreis Günzburg ruft Katastrophenfall aus

Aufgrund des extremen Dauerregens im Landkreis Günzburg und der zu erwartenden Hochwasserlage hat Landrat Hans Reichhart für den Landkreis Günzburg den Katastrophenfall ausgerufen. Um die potentiell betroffenen Städte und Gemeinden in der Hochwassersituation besser unterstützen zu können, sind Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Günzburg nötig. In einem ersten Schritt werden noch heute Abend die Camping- und Freizeitplätze an Günz, Kammel und Mindel evakuiert.

„Wir nehmen die Situation sehr ernst“, sagt Landrat Hans Reichhart. „Wir wollen, die Zeit, die wir jetzt noch haben, bis das Hochwasser den Landkreis Günzburg erreicht, optimal nutzen.“ Vorsorglich hat der Landkreis Günzburg am Freitag unter anderem zusätzliche 15.000 Sandsäcke befüllen lassen. Der Landkreis Günzburg befindet sich in einem engen Austausch mit den Kommunen, den örtlichen Feuerwehren und dem THW.

Das Wasserwirtschaftsamt hat am Freitagvormittag vor Hochwasser im Landkreis Günzburg gewarnt. Erwartet werden Pegelstände der Meldestufe 3 bis 4. Stellenweise könnte sogar HQ100 überschritten werden.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Gewässern fernzuhalten sowie die Anweisungen und Absperrungen der Einsatzkräfte zu beachten. In den betroffenen Gebieten muss gegebenenfalls auch mit Stromausfällen gerechnet werden. Der Bevölkerung wird geraten für ausreichend Nahrungsmittel zu sorgen.

Regelmäßige Updates werden auf der Internetseite des Landkreises Günzburg sowie auf den SocialMediaKanälen des Landkreises Günzburg veröffentlicht.

Hinweise zum Verhalten bei Hochwasser:

Im Haus

Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen.
Überprüfen Sie Rückstauklappen im Keller bevor das Wasser gestiegen ist.
Halten Sie sich während des Hochwassers nicht im Keller auf, das ist lebensgefährlich.
Dichten Sie Fenster und Türen sowie Abflussöffnungen ab.
Schalten Sie elektrische Geräte und Heizungen in Räumen, die volllaufen können, ab. Denken Sie an die Stromschlaggefahr. Schalten Sie den Strom gegebenenfalls komplett aus (Sicherung raus).


Im Auto

Fahren Sie Ihr Auto rechtzeitig aus gefährdeten Garagen oder von Parkplätzen.
Achtung! Tiefgaragen können bei Hochwassergefahr zu tödlichen Fallen werden.
Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug abschleppen, wenn es bis über die Räder im Wasser steht.


Weitere Hinweise zum Verhalten bei Hochwasser finden Sie hier:
https://www.landkreis-guenzburg.de/amt-und-verwaltung/katastrophenschutz/verhaltenshinweise-fuer-notsituationen/

Hintergrund zum Katastrophenfall: Eine Katastrophe ist ein Ereignis, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen, die natürliche Lebensgrundlage oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden. Solche Ereignisse können nur dann effektiv bewältigt werden, wenn Behörden, Organisationen und Einsatzkräfte unter einer einheitlichen Leitung zusammenarbeiten. Der Krisenstab hat die Aufgabe, die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Organisationen zu koordinieren und ein reibungsloses Abarbeiten der problematischen Lage zu ermöglichen.

Inspektion bei der Feuerwehr Reisensburg

Am Freitag den 18. Mai 2024 fand die turnusmäßige Inspektion der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg durch Kreisbrandrat Stefan Müller, Kreisbrandinspektor Albert Müller und die Kreisbrandmeister Ralf Maier und Benjamin Pohl statt.

Die Überprüfung umfasst insbesondere:

  • Die Personelle Leistungsfähigkeit der Feuerwehr im Rahmen von Personalstärke und Ausbildungsstand
  • Den technischen und materiellen Zustand von Fahrzeugen, persönlicher Schutzausrüstung und Gerätschaften
  • Die Überprüfung von der Umsetzung der Unfallverhütungsvorschriften in den Gerätehäusern
  • Eine Einsatzübung am Objekt unter Realbedingungen

Alle Punkte wurden im Besichtigungsprotokoll dokumentiert und die Feuerwehr Reisensburg mit der Bestnote bewertet.

Zu den Gratulanten zählten Stadtbrandinspektor Christoph Stammer, Feuerwehrreferent und Vertreter der Stadt Günzburg, Ferdinand Munk, sowie die beiden Reisensburger Stadträtinnen Sybille Löhle und Margit Werdich-Munk.

Die beiden Kommandanten Alexander Werdich und Christian Stelzle sind stolz auf ihre aktiven Florianskameradinnen und -kameraden und freuen sich über die positive Bewertung.

Besonders erwähnenswert ist die erfolgreiche Jugendarbeit in Reisensburg mit über 45 Mitgliedern in Kinder- und Jugendfeuerwehr, die den Fortbestand der Stadtteilwehr sichern.

Kein Sprachkontakt bei Hausnotruf

Der 02.05.24 bleibt einer älteren Dame wohl noch eine Zeit lang in Erinnerung. Die Dame verwendet einen sogenannten Hausnotruf. Ältere und Hilfsbedürftige Menschen können so schnell Hilfe herbei Rufen. Durch vorherigen Sprachkontakt kann abgeklärt werden ob ein ernster Notfall vorliegt oder nicht. In diesem Fall kam die Dame unbemerkt auf Ihren Rufknopf und bemerkte dies nicht. Die Hausnotrufzentrale konnte in dem Fall keinen Sprachkontakt herstellen, und alarmierte den Rettungsdienst, und die Feuerwehr zur Türöffnung da kein Schlüssel hinterlegt war.

Unser Eingreifen war zum Glück nicht erforderlich, da vor Ort festgestellt werden konnte, dass die Dame wohl auf ist. Unser Eingreifen war zum Glücl nicht erforderlich.

Rauchmelder retten Leben und verhindern Schlimmeres

Am 22.04.24 wurden wir mit dem Stichwort „Ausgelöster Rauchwarnmelder“ alarmiert. Oft verbirgt sich hinter diesem Stichwort nur ein Rauchmelderfehlalarm aber nicht in diesem Fall.

Nach der Alarmierung reagierte bereits einer unserer Kameraden, dem der Inhaber der Wohnung bekannt war und verständigte diesen telefonisch vorab dass wir kommen da ein aufmerksamer Nachbar den ausgelösten Heimrauchmelder hörte und die Feuerwehr rief. Der Nachbar tat übrigens das Richtige und wählte die 112!

Der herbeigebrachte Schlüssel ersparte uns ein gewaltsames Eindringen in die Wohnung und verhinderte so einen Schaden. Nachdem unser Angriffstrupp unter Atemschutz vorging, stellte er bereits eine erhebliche Rauchentwicklung in der Wohnung fest. Der Grund war dann schnell gefunden, vergessenes Essen auf dem Herd. 

Der Rauchmelder und der aufmerksame Nachbar verhinderten hier einen Wohnungsbrand.

Alle wichtigen Informationen zu Rauchmeldern finden Sie hier: https://rauchmelder-lebensretter.de/ 

Reisensburger Kinderfeuerwehr legt erfolgreich das erste Abzeichen ab

Die Jugend von heute sind die Retter von morgen. Unter diesem Motto betreibt die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg seit fast 15 Jahren erfolgreich Ihre Kinderfeuerwehr. Einige Kinder von damals sind jetzt aktive Feuerwehrleute.

Seit kurzem besteht die Möglichkeit, dass auch Kinder einer Kinderfeuerwehr ein Abzeichen ablegen können. Am vergangenen Freitag legten 19 Kinder der Reisensburger Floriansjünger erfolgreich die sogenannte Kinderflamme ab. Unter den kritischen Augen der Kreisbrandmeisterin Ellen Geißler und Kreisjugendwart Steffen Baumgart zeigten die Prüflinge in Theorie und Praxis in den Bereichen Aufgaben der Feuerwehr, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe und einer Teamaufgabe.

Nach bestehen aller Aufgaben konnten die Kinder stolz Ihre Urkunden und ihr Abzeichen die Kinderflamme entgegennehmen.

Die Kommandanten Alexander Werdich und Christian Stelzle sind sehr stolz auf die hervorragende Leistung und dankten den Verantwortlichen der Kinderfeuerwehr für die jahrelange erfolgreiche Ausbildung.

Verkehrsunfall auf der ST2028

Am Dienstagnachmittag befuhr eine 48-jährige Pkw-Fahrerin die Staatsstraße 2028 von Offingen kommend und ordnete sich auf Höhe der Abzweigung Richtung Nornheim zum Abbiegen ein. Hinter ihr fuhren ein 40-jähriger Pkw-Fahrer und eine 27-jährige Pkw-Fahrerin. Die 27-Jährige überholte beide vor ihr fahrenden Pkw und es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeugfront der 27-jährigen Pkw-Fahrerin, mit der rechten Seite des Fahrzeughecks der sich im Abbiegevorgang befindlichen 48-Jährigen. Beide Frauen kamen mit leichten Verletzungen in das Kreiskrankenhaus Günzburg. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 18.000 Euro. Die Polizei Günzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. (PI Günzburg)

Neuwahlen und Satzungsänderung bei der Feuerwehr Reisensburg – 2024: 15 Jahre Kinderfeuerwehr Reisensburg

Das Bild zeigt die neue Führungsmannschaft, sowie die Beförderten und Geehrten mit den Gratulanten OB Gerhard Jauernig, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Kreisbrandrat Stefan Müller, Kreisbrandinspektor Albert Müller sowie Stadtbrandinspektor Christoph Stammer
Bild: FF Reisensburg, Helmut Werdich

Die jährliche Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg fand in diesem Jahr am 15.03.2024 im Reisensburger Pfarrheim statt.

Turnusmäßig standen die Neuwahlen der beiden Kommandanten und der kompletten Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

Die beiden derzeitigen Kommandanten Alexander Werdich und Christian Stelzle wurden für weitere sechs Jahre einstimmig in ihrem Amt wiedergewählt.

Beim Feuerwehrverein wurde im Rahmen der Satzungsänderung die Wahlperiode von sechs auf drei Jahre angepasst. Die Ämter der Vorsitzenden wurden neu belegt.

Nach 18 Jahren wollte das bisherige Führungsduo Gerhard Stocker und Norbert Stelzle eine Verjüngung der Vereinsführung anstoßen. Neuer 1. Vorsitzender ist jetzt Daniel Imminger. Gerhard Stocker übernimmt das Amt des Stellvertreters und wird seinen Nachfolger in den nächsten drei Jahren unterstützen und in die neue Aufgabe einführen. Auch Norbert Stelzle gehört als Kinderfeuerwehrwart weiterhin dem Vorstand an.

Bernhard Wahl wurde als Kassierer wiedergewählt, ebenso Schriftführer Burkard Sterk.

Die vier Beisitzer bilden zukünftig Nina Stelzle, Christian Eisele, Stefan Schroweg und Sebastian Kuhn. Martin Schroweg stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Reisensburg wurde Josef Briegel ernannt. Er trat 1972 in die Feuerwehr ein und war über 12 Jahre Kassierer und Fahnenbegleiter.

Die Ehrennadel der Kreisfeuerwehrinspektion wurde aufgrund seines langjährigen und außergewöhnlichen Engagements im Verein an Gerhard Stocker verliehen. Norbert Stelzle wurde für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold und einer Urkunde des Innenministeriums ausgezeichnet.

Fünf neue Mitglieder konnten durch den traditionellen Handschlag der Kommandanten in die aktive Wehr aufgenommen werden: Dominik Heinle, Luis Lopez, Christoph Weber, Andreas Hagemeister und Florian Schneidgen. Somit besteht die aktive Mannschaft der Reisensburger Wehr aktuell aus 44 Einsatzkräften, darunter vier Frauen.

Zum Feuerwehrmann wurden Luis Lopez und Dominik Heinle ernannt. Oberfeuerwehrmann wurden Johannes Anwald, Jeremias Kemming, Manuel Lopez, Nick Schwarz, Philipp Deininger und Markus Mayrhofer.

Hauptfeuerwehrmann ist jetzt Christian Eisele und Löschmeister Timo Stelzle.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Kreisbrandrat Stefan Müller, Kreisbrandinspektor Albert Müller sowie Stadtbrandinspektor Christoph Stammer und Stadtbrandmeister Florian Propp bedankten sich bei allen Aktiven sowie der bisherigen Vorstandschaft und gratulierten allen Gewählten, Beförderten und Geehrten.

Im Berichtsjahr 2023 fanden 32 Übungen statt und die Floriansjünger investierten dafür über 1.000 Stunden ihrer Freizeit.

Für 27 Einsätze wurden rund 600 Einsatzstunden geleistet.

Seit über eineinhalb Jahren besteht eine eigene Ersthelfer-Gruppe mit 16 Frauen und Männer, die sich als Ziel genommen haben, Erste-Hilfe Maßnahmen weiter zu schulen und den Rettungsdienst im Einsatzfall entsprechend unterstützen zu können.

Besonders stolz blickt die Reisensburger Wehrführung auf die erfolgreiche Jugendarbeit.

In den Jugendgruppen der Kinder- und Jugendfeuerwehr werden aktuell 43 Jugendliche als Nachwuchskräfte von morgen ausgebildet und sichern so den Fortbestand der Reisensburger Wehr. Norbert Stelzle und Jugendwart Nico Zacher berichteten über die zahlreichen Aktivitäten. Insgesamt engagieren sich neun Aktive in der Betreuung und Ausbildung des Nachwuchses.

Die Kinderfeuerwehr kann heuer noch ihr 15-Jähriges Jubiläum feiern und wird dies im Rahmen der Langen Nacht der Feuerwehren am 21. September 2024 mit verschiedenen Mitmachaktionen für das ganze Dorf gestalten.

Das Bild zeigt die neue Führungsmannschaft, sowie die Beförderten und Geehrten mit den Gratulanten OB Gerhard Jauernig, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Kreisbrandrat Stefan Müller, Kreisbrandinspektor Albert Müller sowie Stadtbrandinspektor Christoph Stammer